Websiten erstellen: Warum ich Webflow verwende

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Die Vor- und Nachteile für mich & meine Kunden

Es gibt unzählige Tools um Websiten zu erstellen: Wix, Jimdo, Joomla, Squarespace – alle mit ihren Vor- und Nachteilen. Das bei weitem bekannteste Tool ist Wordpress. Ich konnte mit Wordpress nie wirklich warm werden. Entweder gibt es Einschränkungen durch die Themes oder es ist einfach mühsam eine saubere Seite zu bauen (bzw. kann es mit zusätzlichen Plugins teuer werden).

Daher habe ich mich  nach Alternativen umgeschaut. Zuerst arbeitete ich mit Adobe Muse und BusinessCatalyst. Auch damit war ich noch nicht zu hundert Prozent zufrieden. Als dann angekündigt wurde, dass der Service eingestellt wird, nahm ich das als Anlass, mich erneut nach Alternativen umzuschauen. So stieß ich auf Webflow.

Was ist Webflow?

Webflow ist ein Tool um Websiten zu bauen. Es hat ein einfaches drag & drop Interface für HTML und CSS. Dadurch erhält man einen sauberen Code, den man exportieren oder direkt über Webflow hosten kann.

Das Interface erinnert von der Bedienung an die Adobe-Programme, ist daher recht intuitiv für Designer.

Auch wenn man nicht selber den Code schreiben muss, ein Grundverständnis vom strukturellen Aufbau einer HTML-Seite ist notwendig. Man muss wissen was ein div ist oder wann man padding oder margin verwendet.

Die fünf größten Vorteile für den Kunden

Einfacher Editor

Meine Kunden haben bei den mit Webflow gestalteten Seiten einen sehr simplen Editor und ein übersichtliches CMS (Content Management System). Das CMS kann nicht nur als Blog genutzt werden, sondern kann z.B. eine Liste von Mitarbeitern oder Unternehmen sein. Diese Liste kann vom Kunden laufend erweitert und bearbeitet werden – ohne jedesmal bei mir oder einem Entwickler anfragen zu müssen.

Gestaltungsfreiheit

In der heutigen Zeit ist die Website häufig der erste Kontaktpunkt mit der Marke des jeweiligen Unternehmens.

Dadurch, dass man nicht auf Templates angewiesen ist, kann man sich mit seiner Website gut abheben und positionieren.

Sauberer Code

Ein sauberer Code ist wichtig, um die Ladezeiten der Seite gering zu halten und damit alles reibungslos läuft.

Technik im Hintergrund

Besonders angenehm wird die Arbeit mit Webflow dadurch, dass viele technische Prozesse automatisch im Hintergrund erledigt werden, ohne dass man sich darum kümmern muss. Es ist kein regelmäßiges Aktualisieren notwendig und die Seiten laden schnell, ohne sie noch mühsam dafür zu optimieren.

Die Grundlegenden SEO Einstellungen – für die man bei Wordpress schon Plugins benötigt – sind bei Webflow sehr einfach zu treffen.

Auch SSL lässt sich sehr einfach aktivieren.

Kein zusätzlicher Entwickler

Als Designer kann ich mit Webflow die ganze Frontend-Entwicklung übernehmen und dadurch, dass ich keine Specs für den Entwickler vorbereiten muss, bin ich auch noch schneller und kann die Website für meine Kunden günstiger anbieten.

Einschränkungen bei Webflow

Verwendet man nicht das Hosting von Webflow, lässt sich das CMS leider auch nicht nutzen. Für die weitere Einrichtung ist dann außerdem ein Entwickler notwendig.

Ein eigenes e-commerce System ist gerade in der Beta-Phase, aber dabei gibt es noch Einschränkungen, wie z.B. wenige Zahlungsanbieter (Stand: Jan. 2019).

Mein Fazit

Webflow ist bei weitem noch nicht perfekt. Aber es ermöglicht mir einen einfachen Arbeitsprozess, durch den meine Kunden schnell zu ihrer Website kommen – bei der sie auch kleine Änderungen problemlos selbst durchführen können.

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