Eine erfolgreiche Landingpage – aber wie?

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Grundlegende Tipps zum Aufbau einer Landingpage, die Conversions bringt

Die Landingpage ist eine eigens gestaltete Seite, auf der Besucher durch einen Klick auf eine Werbeanzeige oder einen Eintrag in der Suchmaschine landen. Sie dient dazu, den Traffic der Seite in Leads zu verwandeln, oder die Verkäufe eines bestimmten Produkts bzw. einer bestimmten Dienstleistung zu steigern.
Es gibt dabei kein Herumnavigieren, nur Content und eine konkrete Handlungsaufforderung.

Für was brauche ich überhaupt eine Landingpage?

Eine Landingpage kann natürlich auch dafür genutzt werden, mehr Verkäufe bei einem spezifischen Produkt zu erzielen, aber meistens geht es in erster Linie darum, Leads zu generieren. Das heißt, man will die Daten der Seitenbesucher, um sie dann durch gezielte Marketingmaßnahmen zu Kunden zu machen. Optimal eignet sich dafür Email-Marketing als Marketing-Kanal. Hat man aber noch keine Marketing-Kanäle eingerichtet, mit denen man diese Leads bespielen kann, nutzt einem die beste Landingpage nichts.

Sinnvoll ist es, Leistungsindikatoren, sogenannte KPIs (Key Performance Indicator), zu integrieren, um zu überprüfen, ob der Prozess effektiv verläuft oder wo man noch etwas optimieren kann.

Warum sollten Kunden ihre Daten hergeben?

Schön langsam wird den Leuten der Wert ihrer Daten bewusst. Sie geben ihre Daten nicht mehr so einfach her – schon gar nicht, wenn sie fürchten zugespamt zu werden und nicht wissen was mit den Daten geschieht. Es ist daher wichtig zu kommunizieren, was mit den Daten passiert und was der Nutzen ist, wenn sie ihre Daten hergeben.

Der gebotene Mehrwert muss groß genug sein. Das kann ein exklusiver Mehrwert im Newsletter sein, ein Bericht, ein eBook oder auch ein Rabatt. Egal, was es ist, es muss einfach zu verstehen sein und klar kommuniziert werden.

Eine Deadline kann helfen Reaktionen hervorzurufen, es entsteht das Gefühl von Dringlichkeit.

Wie sollte die ganze Landingpage aufgebaut sein?

Der wichtigste Inhalt sollte sofort sichtbar sein, ohne dass der User scrollen muss. Das heißt: eine Headline, eine kurze Copy und ein Call to Action (CTA). Außerdem wäre ein ansprechendes Bild wünschenswert.

Alles unnötige, ablenkende sollte generell ausgeblendet werden. So gibt es keine Navigation, externe und auch interne Links sollten vermieden werden, maximal ein Link zur Homepage ist möglich. Jeder weitere Link führt nur dazu, dass der potentielle Kunde abgelenkt wird und die Seite verlässt.

Natürlich können nach dem ersten Bereich noch weitere Informationen, Bilder und Videos folgen, aber davor sollte alles Wesentliche schon klar sein. Der untere Bereich kann auch gut dazu genutzt werden, Vertrauen aufzubauen. Hat man mehr Content, sollten auch dazwischen wieder CTAs platziert sein. Der User sollte nie danach suchen müssen.

Alles muss schnell gehen. Die Seite muss schnell geladen sein, der Mehrwert sofort verstanden werden und das Formular schnell auszufüllen sein. Je länger es dauert, umso mehr potentielle Kunden gehen verloren.

Was soll ich überhaupt in der Headline oder in der Copy schreiben?

Die Überschrift soll die Aufmerksamkeit des Users auf sich ziehen und den Nutzen für ihn klar kommunizieren. Er muss sofort wissen, dass er hier richtig ist.

Konnte die Überschrift das Interesse wecken, liest der Kunde weiter. In der Copy ist dann ein einfacher, verführerischer Werbetext gefragt. Es sollten die Emotionen angesprochen werden und nicht nur Features aufgezählt, sondern der Mehrwert, die Benefits erklärt werden.

Wie sieht ein guter CTA aus?

Sofort nachdem die Headline gelesen wurde, sollte dem Nutzer klar sein, was er als Nächstes tun soll. Deshalb sollte eine Handlungsaufforderung, der Call to Action im Blickfeld sein.

Der Call to Action sollte sich deutlich vom Rest der Seite abheben: durch eine kräftige Farbe und große Schrift, beides möglichst kontrastreich. Allein die Farbe des Buttons kann enorme Auswirkungen haben: HubSpot hat in einem Test herausgefunden, dass nur die Änderung der Farbe des CTAs zu 21% mehr Conversions geführt hat.

Der Text sollte aus starken Keywords bestehen wie „gratis“, „downloaden“, „lesen“, „ausprobieren“ oder „kaufen“ – kombiniert mit Zeit-relevanten Worten wie „jetzt“ oder „heute“.

Bilder oder Videos?

Bilder werden um ein vielfaches schneller erfasst als Texte. Sie sollten den Seitenbesucher emotional ansprechen und bestätigen, dass er richtig ist, dass ihm ein Mehrwert geboten wird. Bei einem Bericht oder einem eBook kann das z.B. ein Ausschnitt daraus sein.

Videos werden immer wichtiger. Sie wirken authentischer und können viele Emotionen aber auch Informationen in kurzer Zeit transportieren und steigern so das Engagement.

Wie kann ich Vertrauen aufbauen?

Hat man mit Text und Bildern neugierig gemacht und verführt, fehlt meistens noch der Social Proof. Das können Testimonials, also zufriedene Kunden, Referenzen, Gütesiegel, oder auch Presseausschnitte sein. Diese Bestätigung von Anderen hilft Vertrauen aufzubauen. Eine Empfehlung von einer anderen Person wirkt deutlich überzeugender als Eigenlob. Studien zeigen sogar, dass 85% der Menschen Online-Reviews von Personen, die sie nicht kennen, genauso vertrauen, wie einer persönlichen Empfehlung.

Schlussbemerkung

Eine Landingpage ist nicht fertig, nachdem sie einmal erstellt wurde. Sie sollte immer weiter optimiert werden. Sehr gut eigenen sich dafür A/B-Split-Tests, bei denen man mehrere Landingpages in leichten Variationen (Formulierungen, Farben, CTAs …) erstellt und dann vergleicht, welche besser funktioniert.

Bei der gesamten Landingpage, dem Design, den gewählten Bildern, dem Text sollte immer darauf geachtet werden, dass es zum gesamten Branding passt. Die Marke sollte auch hier sofort wiedererkannt werden.

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